Stillen

Wer sich dazu entschließt sein Baby zu Stillen, kann sich auf eine unvergessliche Zeit freuen. Es sind Momente der Zweisamkeit die man anders nicht erleben kann und es ist auch beruhigend zu wissen das Muttermilch die optimale Ernährung für das Baby ist. Über das Stillen sollte man sich schon vor der Geburt des Kindes Gedanken machen und sich darüber informieren was alles zu bedenken ist. Gut informiert wird man sich weniger Sorgen machen und sicher sein dass sie ihr Baby richtig stillen und auch nicht nervös werden wenn es mal nicht so gut klappen sollte.

Bleibt man nach der Entbindung noch ein paar Tage im Krankenhaus, kann man die Unterstützung des Personals noch ein wenig nutzen. Normalerweise stehen diese mit Rat und Tat zur Seite und können auch beim Stillen behilflich sein. Es kann beim Stillen immer wieder mal zu Problemen kommen, wie zum Beispiel der Milchstau oder entzündete Brustwarzen. Das ist zwar für die Mutter unangenehm und zum Teil auch schmerzhaft aber man sollte trotzdem nicht aufgeben. Falls es zu einem Milchstau kommen sollte, ist es meistens nur in einer Brust. Das kommt vor, wenn das Baby die Brust nicht leergetrunken hat.

Die Brust wird hart und fühlt sich heiß an, wenn sie sofort reagieren, können sie selbst Abhilfe schaffen indem sie die Milch aus der Brust ausstreichen und dann vom Baby leertrinken lassen. Danach können sie kühle Verbände anlegen und immer wenn die Brust wieder anfängt zu spannen, die Milch mit der Hand ausstreichen bis sie nicht mehr spannt. Sollten die Brustwarzen entzündet sein, ist es hilfreich diese immer nach dem Stillen mit einem Fön zu trocknen, so heilt die Entzündung schnell wieder ab. Auch das ständige einreiben der Brustwarze mit restlicher Muttermilch kann entzündungshemmend wirken. Wer krank ist und Medikamente nehmen muss, sollte mit dem Arzt darüber sprechen, es kann sein das er zum Wohl des Kindes sagt man soll nicht stillen..