Antiautoritäre Erziehung

Auch wenn die Antiautoritäre Erziehung zuerst einfacher erscheint, ist es im nachhinein für alle Beteiligten besser, wenn Regeln aufgestellt werden. Es muss auch nicht die autoritäre Erziehung sein, aber ein gesundes Mittelmass. Ein Kind das immer tun und lassen darf was es will, alles bekommt was es will und immer seinen Willen bekommt wird zum Egoisten erzogen. Das Kind muss lernen das es nicht immer so geht wie es will. Wenn jeder in der Familie macht was er will, gibt es kein miteinander mehr und wenn jeder nur noch macht was das Kind will ist das zwar toll für das Kind aber wo bleibt das Eigenleben der Eltern in diesem Fall.

Ein antiautoritär erzogenes Kind wird immer wieder bei anderen Menschen anecken. Keiner wird Verständnis haben für den verzogenen Schreihals und außer seinen Eltern wird niemand bereit sein sich ihm unterzuordnen. Da das Kind dies aber gewöhnt ist, wird es unwillig reagieren und eventuell schreien oder toben. Es ist eigentlich nicht möglich so ein Kind anderen Menschen zur Betreuung anzuvertrauen, außer es ist von Oma und Opa, Onkel und Tante gewohnt das es nicht überall nach seinem Kopf geht.

In diesem Fall wird es sich fremden Menschen gegenüber wahrscheinlich, zumindest wenn die Eltern nicht dabei sind zu benehmen wissen. Für ein Kind und auch für die Eltern ist es einfacher, wenn Regeln aufgestellt werden. Das Kind weiß wie es sich anderen Menschen gegenüber benehmen muss, das nicht alles nach seinem Kopf geht und das ein Bruch der Regeln Konsequenzen nach sich zieht. Es weiß aber auch das es für gutes Verhalten gelobt wird.