Integrative Erziehung

In einigen Kindergärten gibt es Gruppen in denen die Integrative Erziehung stattfindet. Von den Kindern sind etwa 10 Kinder gesund und 5 Kinder behindert oder von einer Behinderung bedroht. In den Gruppen gibt es meistens zwei Erzieherinnen eine pädagogische Fachkraft. Im Mittelpunkt dieser Gruppen steht die gemeinsame Förderung der Kinder. Da es sich hierbei um eine heilpädagogische Arbeit handelt ist die Voraussetzung dazu das ganzheitliche Lernen. Die Kinder lernen unter anderem auch voneinander und das Tempo wird von den Kindern bestimmt.

Den Fördermaßnahmen liegen die Beobachtungen und Analysen der Erzieherinnen zugrunde. Die Kinder lernen das Verständnis und den Umgang mit behinderten Kindern. Den Kindern werden verschiedene Lern- und Spielprozesse angeboten bei deren Ausführungen sie unterstützt werden. Sie lernen mit den Behinderungen der anderen Kinder umzugehen und diese zu akzeptieren. Den behinderten Kindern fällt es ebenfalls leichter ihre Behinderung zu akzeptieren, sie werden durch den sorglosen Umgang mit den gesunden Kindern selbstbewusster und erkennen dass das Leben lebenswert ist.

Das wichtigste bei der integrativen Erziehung ist das lernen der Kinder voneinander, sie lernen Rücksicht zu nehmen und anderen ganz selbstverständlich zu helfen. Die Eltern, vor allem der behinderten Kinder werden mit einbezogen und haben immer einen Ansprechpartner, so das es ihnen mit der Zeit leichter fällt mit der Behinderung ihres Kindes klar zu kommen.