Musikalische Erziehung

Ob ein Kind musikalisch ist oder nicht kristallisiert sich erst mit der Zeit heraus. Aber selbst wenn das Kind nicht musikalisch ist, kann die Musik gut für seine Entwicklung sein. Schon ein Baby lächelt wenn es von den Eltern ein Lied vorgesungen bekommt. Es hört vorm einschlafen der Spieluhr zu und wenn es größer ist vielleicht CDs mit Kinderliedern. Durch das zuhören lernt es die Texte und wird die Lieder mitsingen können.

Alle Kinder singen gerne und man kann sie mit einem Lied während einer längeren Autofahrt beschäftigen. Es macht Spaß wenn die ganze Familie zusammen singt und es fördert die Sprachentwicklung der Kinder. Die musikalische rhythmische Erziehung in Deutschland wird in den Kindergärten und Schulen praktiziert, es wird viel gesungen und dazu werden dann zu bestimmten Anlässen Tänze einstudiert. Es gibt feste Schrittvorgaben die von den Kindern getanzt werden. So lernen sie etwas miteinander zu tun und Rücksicht auf andere zu nehmen. Das Taktgefühl lernen sie durch das mitklatschen beim singen oder durch Kindgerechte Musikinstrumente.

Wer merkt das die Musik seinem Kind Freude bereitet, sollte sich überlegen ob er es in einer Musikschule anmeldet. Hier können die Kinder verschiedene Instrumente ausprobieren und sich für das Instrument entscheiden, das ihnen am besten gefällt. Sie lernen verschiedene Musikrichtungen kennen sowie Instrumente und Lieder aus anderen Ländern. Da sie auch zu Hause mit dem Instrument üben müssen, lernen sie Ausdauer. Vor allem wenn eine Aufführung bevorsteht, die von den Musikschulen organisiert wird ist kontinuierliches Training ein absolutes muss. Sie lernen mit anderen Kindern etwas gemeinsam zu gestalten, auf andere zu reagieren und mit anderen umzugehen.