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PlazentaEine Plazenta praevia kommt sehr selten vor, meistens bei schnell aufeinanderliegenden Schwangerschaften oder bei Mehrlingsschwangerschaften. In diesem Fall wird der Muttermund von der Plazenta verschlossen und die Geburt des Babys ist auf dem natürlichen Weg fast nicht möglich. In den meisten Fällen muss ein Kaiserschnitt durchgeführt werden. Die Plazenta praevia kann lebensbedrohlich für Mutter und Kind werden, da es schon Wochen vor dem Geburtstermin zu schmerzlosen Blutungen kommen kann. Aus diesem Grund werden die Frauen mit einer Plazenta praevia schon vor dem Geburtstermin vorsorglich ins Krankenhaus eingewiesen, wo die eventuell benötigten Blutkonserven bereitliegen. Als Nachgeburt wird das abstoßen der Eihäute und des Mutterkuchens genannt. Die Nachgeburt wird etwa eine halbe Stunde nach der Entbindung abgestoßen, solange braucht die Plazenta etwa um sich abzulösen. Von der Hebamme muss die Plazenta genau auf ihre Vollständigkeit überprüft werden. Sollte sich die Plazenta nicht vollständig gelöst haben, muss manchmal eine Ausschabung erfolgen um Komplikationen zu verhindern. Zurückgebliebene Reste der Plazenta können zu Entzündungen der Gebärmutter oder zu Kindbettfieber führen. Falls die Ablösung der Plazenta länger als eine halbe Stunde dauert oder es zu starken Blutungen während der Ablösung kommt, muss der Arzt oder die Hebamme eingreifen. Sie kennen einige Handgriffe mit denen sie die Plazenta manuell lösen können. |
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