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SchwangerschaftsdiabetesEine Schwangerschaftsdiabetes kann dem ungeborenen Kind großen Schaden zufügen oder auch seinen Tod zur Folge haben. Es kommt bei etwa 15 Prozent aller Schwangeren zu einer Zuckerstoffwechselstörung, die jedoch nur selten Beschwerden macht und auch bei den Vorsorgeuntersuchungen kaum erkannt wird. Die Mutter hat während der Schwangerschaft einen erhöhten Insulinbedarf und wenn die Bauchspeicheldrüse sich diesem Bedarf nicht anpassen kann, kommt es zu Diabetes in der Schwangerschaft. Da diese auf das Baby übertragen wird, produziert es selbst Insulin um den Blutzuckerspiegel anzupassen. Der überschüssige Blutzucker führt zum übermäßigen Wachstum des Babys und die Fruchtwassermenge erhöht sich, da nun vom Baby mehr Urin produziert und ausgeschieden wird als normal. Die übermäßige Insulinausschüttung hat zur Folge das die Organe des Kindes nicht reifen können. Risikofaktoren sind, wenn die werdende Mutter an Übergewicht leidet, sie über 35 Jahre alt ist oder wenn es in der Familie mehrer Personen mit Diabetes gibt. Hinweise auf eine Diabetes können öfter auftretende Harnwegsinfekte, ständige Müdigkeit, großer Durst, Bluthockdruck und ein hoher Zuckerspiegel beim Urintest sein. Aber auch eine große Menge an Fruchtwasser oder eine übermäßige Gewichtszunahme des ungeborenen Kindes können ein Hinweis auf Diabetes sein. Da beim normalen Urinzuckertest während der Vorsorgeuntersuchung der Diabetes bei fast 95% unerkannt bleibt, sollte ein Zuckerbelastungstest vorgenommen werden. Die Kosten dazu werden von den Krankenkassen allerdings nur übernommen, wenn bei der Schwangeren Anzeichen auf eine Diabetes hindeuten oder sie Risikofaktoren mitbringt. Wenn der Arzt bei der Schwangeren Diabetes feststellt, wird er zuerst die Umstellung der Ernährung verordnen. Sollte sich daraufhin der Blutzuckerspiegel nicht normalisieren, wird eventuell eine Insulinbehandlung nötig sein. |
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