|
Startseite: papi-und-mami.de
Impressum
|
|||
|
|
Ernährung in der SchwangerschaftErnährung & Folsäure sind ein wichtiges Thema in der Schwangerschaft. Folsäure kann vom Körper nicht eingelagert werden und während der Schwangerschaft wird sie vom Körper viel schneller ausgeschieden. Um die Entwicklung des ungeborenen Kindes nicht zu gefährden und den Mangel auszugleichen, ist es wichtig etwa 500 bis 800 Mikrogramm Folsäure am Tag zu sich zu nehmen. Die Folsäure ist ein sehr wichtiger Teil der Rückenmarksflüssigkeit und sie hilft außerdem den Kanal zu schließen, der das zentrale Nervensystem beherbergt. Es unterstützt die Ausbildung der DNS und ist auch für die Regulierung der Gehirnfunktionen zuständig. Wer sich ein Kind wünscht und nicht Schwanger wird, kann möglicherweise unter Folsäuremangel leiden. Der Mangel an Folsäure kann eine Empfängnis verhindern und sogar zur Unfruchtbarkeit führen, da dieser Mangel Störungen der Eierstockfunktionen zur Folge hat. Während der Schwangerschaft kann der Mangel an Folsäure zu Wachstumsstörungen beim Baby führen. Auch das Risiko für Fehlbildungen und Fehlgeburten ist dadurch deutlich erhöht. Eine Fehlbildung kann z.B. bedeuten, dass das Kind mit offenem Rücken zur Welt kommt. Der Tagesbedarf an Folsäure kann dem Körper über eine bewusste Ernährung zugeführt werden. Folsäure ist in Gemüse, Vollkornprodukten, Milchprodukten und auch in einigen Obstsorten enthalten. Die Lebensmittel sollten immer frisch sein, da der Folsäuregehalt durch eine längere Lagerung, evtl. noch ohne ausreichende Kühlung drastisch sinkt. Da Folsäure Licht- und Hitzeempfindlich ist, sollte die Nahrung schonend zubereitet werden. Am besten ist es die Lebensmittel mit wenig Wasser zu dämpfen. Empfehlenswert ist es, wenn man bereits vor der Schwangerschaft mit dem Frauenarzt über eine ausreichende Menge an Folsäure spricht, so kann er gegebenenfalls noch ein entsprechendes Zusatzpräparat verordnen. |
||