Mutterpass

Ab wann gibt es den Mutterpass? Und was bedeuten die Abkürzungen und Erklärungen? Den persönlichen Mutterpass erhält die Schwangere bei der ersten Vorsorgeuntersuchung vom Frauenarzt. Den Mutterpass gibt es seit 1968, er wird an alle schwangeren Frauen ausgegeben und sie sollten ihn auch immer und überall dabei haben. In ihm steht alles was in der Schwangerschaft medizinisch wichtig ist und im Notfall kann jede Hebamme und jeder Arzt die wichtigen Informationen zur Schwangerschaft erlesen.

Der werdenden Mutter kann im Notfall gut geholfen werden, da jeder Arzt mit dem Mutterpass eine perfekte Informationsquelle zur Hand hat. Bei jeder Vorsorgeuntersuchung werden wichtige Informationen vom Frauenarzt eingetragen wie zum Beispiel in welcher Schwangerschaftswoche die werdende Mutter ist oder ob sie Medikamente einnimmt und um welche es sich handelt. Auch Auffälligkeiten und Risiken sowie die Blutgruppe sind darin eingetragen. Bei den Ultraschall- Kontrolluntersuchungen wird das Wachstum des Babys in einer Kurve verzeichnet.

Wenn die Schwangere während der Schwangerschaft ins Krankenhaus muss, wird der Grund und die Art der Behandlung ebenfalls in den Mutterpass eingetragen. Ebenfalls eingetragen wird, ob der Arzt die Schwangere zu den Themen Genussmittel, Medikamente, Ernährung, Sport oder eventuell zu vermeidende Tätigkeiten in ihrem Beruf beraten hat. Falls der Arzt einen Geburtsvorbereitungskurs oder Schwangerschaftsgymnastik für sinnvoll hält, wird er die Schwangere darüber informieren und auch das in den Mutterpass eintragen. Kurz zusammengefasst steht im Mutterpass alles drin, was während der Schwangerschaft für alle behandelnden Ärzte, Informationen über die Schwangerschaft und den Verlauf liefert.