Übelkeit in der Schwangerschaft

Übelkeit und Blasenentzündung in der Schwangerschaft sind zwar lästig aber in den seltensten Fällen gefährlich. Bei den meisten Frauen verschwinden die Symptome nach dem vierten Schwangerschaftsmonat von alleine. Die schwangerschaftsbedingte Übelkeit wird als morgendliche Übelkeit bezeichnet, es gibt allerdings Frauen die über den ganzen Tag, unter Brechreiz leiden. Frauen die sich bereits am Anfang der Schwangerschaft sportlich betätigen haben viel seltener Probleme mit der Schwangerschaftsübelkeit.

Das kann eventuell daran liegen, dass durch die Bewegung der Stoffwechsel beschleunigt wird und dadurch die Hormonumstellung erleichtert wird. Wer unter Übelkeit und Erbrechen leidet sollte morgens schon vor dem Aufstehen Tee trinken und Zwieback oder Kekse essen. Auch mehrer kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt oder das kauen roher Haferflocken, Mandeln, Nüsse oder Sonnenblumenkerne bis ein geschmackloser Brei entsteht, kann hilfreich sein da es die Säure im Magen bindet. Bei der leichten Form von Schwangerschaftsübelkeit können diese Tipps sehr hilfreich sein.

Wer unter der schweren Form leidet und sich ständig erbricht, muss ärztlich behandelt werden. In diesem Fall handelt es sich um eine Krankheit während der Schwangerschaft die ohne Therapie zum Tode führen kann und nur bei wenigen Schwangeren auftritt. Um einer Blasenentzündung während der Schwangerschaft vorzubeugen sollte man viel trinken, häufig Wasser lassen und den Drang zum Wasser lassen nicht anhalten. Bei der Intimpflege sollte man keine parfümierten Produkte benutzen. Wichtig ist auch sich vor Unterkühlung zu schützen, nasse Badekleidung sollte immer gleich gewechselt werden und auch kalte und feuchte Füße sollten man vermeiden. Bei einer Blasenentzündung können die Krankheitskeime in die Gebärmutter gelangen und dort eine Infektion verursachen. Diese kann eine Frühgeburt oder Fehlgeburt auslösen.